Der BMI - was sagt er aus

Oje Oje mein BMI ist zu hoch – oder doch nicht?

Bedeutet ein normaler BMI gleichzeitig ein langes gesundes Leben? Diese – nennen wir es mal Aussage stellen Ernährungsmediziner und Sportwissenschaftler schon lange in Frage.

Eine Studie hat nun belegt: Das, was als normaler Body Mass Index gilt, ist bei Weitem nicht der Wert, der mit der längsten Lebenserwartung einhergeht.

Wer einen normalen Body Mass Index (BMI) vorweisen konnte, wähnte sich bisher in der Gewissheit: Alles ist in Ordnung – mein Gewicht ist optimal für meine Gesundheit und Lebenserwartung.

Jetzt habenWissenschaftler herausgefunden: Der BMI, der bis dato mit der niedrigsten Sterblichkeit in Verbindung gebracht wurde, hat sich verändert. Er ist heute weitaus höher als noch vor 30 Jahren – und zwar so hoch, dass er laut des Referenzrahmens der Weltgesundheitsorganisation WHO im Bereich „Übergewicht“ liegt.
So berechnet sich der BMI

Die Formel „Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat“. Ergibt den Referenzrahmen der WHO.
Danach gilt als normalgewichtig, wer einen BMI zwischen 18,50 und 24,99 hat.
Laut Einstufung der WHO ist ein BMI zwischen 25 und 30 als Übergewicht zu werten.
Ab 30 spricht man von Adipositas – also Fettleibigkeit.

Der Durchschnitts BMI ist die letzten Jahre immer mehr gestiegen. Für die Medizin spielt allerdings ein erhöhter, stark erhöhter BMI eine wesentliche Rolle für die Entstehung diverser Erkrankungen. Aktuell gilt nach WHO-Maßstab über die Hälfte der Weltbevölkerung als übergewichtig.

Übergewicht und erst recht Adipositas wirken sich im Normalfall negativ auf die Gesundheit aus: Die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, steigt. Koronare Herzerkrankungen, Typ-2-Diabetes oder ein Schlaganfall können die Folge sein.

Doch die Gleichung „hoher BMI = geringere
Lebenserwartung“ scheint so nicht mehr zu gelten – diesen Schluss lassen zumindest die Ergebnisse der Wissenschaftler zu.
Die gesündesten Probanden diverser Studien wiesen eine durchschnittlichen Wert von 27 auf der BMI Skala auf.
Das wirft die interessante Frage auf: Wenn Übergewicht das Risiko für Erkrankungen erhöht, warum waren die Studienteilnehmer mit einem erhöhten BMI diejenigen mit der geringsten Sterblichkeit? Wie kann es sein, dass ein leichtes Übergewicht die Sterblichkeit verringert. Die Gesundheit steigert? Spekuliert wird, dass leichtes Übergewicht bei einer Erkrankung wie ein Energiereservoir funktioniert und dadurch einen gesundheitlichen Vorteil bietet, den Normalgewichtige nicht haben. Fakt ist, dass mit steigendem Alter der BMI Wert nach oben skaliert wird.

Bedeutet das die Abkehr vom BMI?
„Normalgewicht = optimale Lebenserwartung“ gilt sie nicht mehr unbedingt?Wie viel Sinn hat der BMI dann noch? Wie kann man die Relation zwischen Körpergewicht und gesundheitlichen Risiken sonst abschätzen?

Die Gründe für diese Abkehr vom BMI sind vielfältig:

• Der BMI berücksichtigt nicht die Zusammensetzung des Körpergewichts und die Tatsache, dass Muskeln schwerer sind als Fettgewebe. Wer normalgewichtig ist, aber kaum Muskelmasse besitzt, kommt besser weg, als jemand, der aufgrund vieler Muskeln und wenig Körperfett bei gleicher Körpergröße einige Kilos mehr wiegt.

• Der BMI muss in Relation zu Geschlecht, Ethnie und Lebensalter gesetzt werden. In höherem Alter ist ein Wert leicht oberhalb des Normalgewichts zum Beispiel gesundheitlich günstiger.

• Seit einigen Jahren gibt es immer mehr normalgewichtige Menschen mit Stoffwechselstörungen, wie man sie sonst nur bei Übergewichtigen antrifft. Gleichzeitig gibt es Übergewichtige, deren Krankheitsrisiko nicht erhöht ist.

• Könnt ihr euch zum Beispiel vorstellen, dass eine schlanke normalgewichtige Frau eigentlich doch „verfettet“ ist. Oder das sie mangelernährt ist? Nein. Für die meisten Menschen geht genau das nicht in den Kopf – den hier ist fest eingestanzt – schlank ist gleichbedeutend mit gesund

• Der BMI sagt zudem nichts über die orthomolekulare Versorgung des Körpers aus, die den Körper in vielerlei Hinsicht hilft sich im Gleichgewicht zu halten
Deshalb macht der BMI Sinn

• Man sollte den BMI schon im Blick haben. Er gibt einen groben Anhaltspunkt für die gesundheitliche Einordnung des eigenen Körpergewichts, der leicht zu ermitteln ist. Wer sich außerhalb der Norm befindet sollte einen Arzt aufsuchen.

• Wer im Normbereich liegt, sollte umdenken. Denn der BMI hat im Hinblick auf seine Gesundheit weniger Aussagekraft wie bisher gedacht. Schädliche Folgen ungesunder Ernährung, ein zu hohen Körperfettanteils oder von zu wenig Bewegung bleibt auch hier nicht aus.

Bauch-Taille-Verhältnis wichtiger als BMI
• Das Verhältnis Bauch- zum Taillenumfangs gibt mehr Rückschlüsse auf gesundheitliche Risiken, als der BMI.
Es gilt als sicher, dass normalgewichtige Menschen mit einem überproportional großen Bauchumfang ein höheres gesundheitliches Risiko haben, als stark übergewichtige Menschen mit in Relation dazu kleinerem Bauchumfang.
• Das Bauchfett (Fachbegriff: viszerales Fett) begünstigt zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen – nicht das Körpergewicht an sich.
• Experten empfehlen daher, bei Übergewichtigen nicht nur den BMI zu ermitteln, sondern auch das Verhältnis Bauch zu Taille beziehungsweise den Anteil des viszeralen Fettes am Körpergewicht.
Der Gesamtanteil der Körperfettes ist eine wichtige Marke bei der Beurteilung gesundheitlicher Risiken. Alle drei Werte sollten herangezogen werden, wenn das Körpergewicht gesundheitlich bewertet werden soll.

Dick ist nicht immer gleich ungesund und schlank nicht gleich gesund.

Genau das sollte man sich merken =)

Eure Alexandra

Hashimoto - Thyreoiditis

Hashimoto-Thyreoiditis

Aber was bedeute Hashimoto überhaupt?
Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung.
Im Grunde ist es eine Erkrankung des Immunsystems, die sich auf die Schilddrüse auswirkt.
Der Körper bildet Auto-Antikörper, welche sich gegen das eigene Schilddrüsengewebe richten – dies führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse sowie dessen Verkümmerung.
Hashimoto ist eine Volkskrankheit und dennoch wissen viele Betroffene viel zu wenig darüber – besonders was ihnen nun guttun würde.

Wie man den Körper unterstützen kann. Hierzu eine kleine Einführung:
Genau hier muss man sehen, dass die Ernährung eine wesentliche Rolle für das Wohlbefinden spielt – sprich entzündungshemmend wirken kann.

Grundsätzlich gilt es das Immunsystem zu stärken. Zum Verständnis: damit das biochemische `System Mensch` funktioniert und optimal arbeiten kann, braucht es alles- alle Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Fehlen nur kleinste Bausteine bedeutet dies im Umkehrschluss, dass und Körper – im Sinnbild unser Haus- Risse bekommt und anfängt instabil zu werden.

Es gelten im allgemeinen die üblichen Regeln einer ausgewogenen Ernährung. Sie sollten insgesamt aber etwas weiniger Kohlenhydrate zu sich nehmen, dafür etwas mehr Gemüse und Obst. Getreidehaltige Sattmacher – insbesondere Weißmehlprodukte- fördern Entzündungen im Körper.

In Zukunft sollte der Teller somit so aussehen:
¼ der Portion Fleisch oder Fisch, 1/4 der Beilagen wie z.B. Kartoffeln, ½ Teller Gemüse oder Salat.
Nahrungsmittel mit niedrigem glykämischen Index sind zu bevorzugen, da hiermit ein gemäßigter Blutzuckeranstieg bewirkt wird. Blutzuckerschwankungen und der Konsum von Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiel schnell ansteigen lassen, erschöpft die Schilddrüse zusätzlich.
Gemüse und Obstsorten wählen, welche frei von Pestiziden sind. Das bedeutet im Umkehrschluss, man sollte auf BIO-Produkte setzen.

Die Leber ist sehr eng mit der Schilddrüse verbunden. Einer der wichtigsten Einflussgröße, neben der orthomolekularen Versorgung ist die Giftstoffbelastung unseres Körpers. Wenn somit eines unserer wichtigsten Entgiftungsorgane durch Umweltgifte geschwächt wird – wirkt sich dies negativ auch auf die Schilddrüse aus.

Grundsatz in Kürze – Immunsystem stärken:

• zuckerarm und entzündungshemmend sprich basenüberwiegend essen. Die Basis der Ernährung sollte aus Gemüse (zubereitet mit hochwertigen Ölen) und zuckerarmen/ Fructosearmen Obstsorten bestehen. Basenbäder sind auch hier erwähnenswert.

• Lassen sie eine mögliche Glutenunverträglichkeit testen. Ggf. auf glutenhaltige Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste) verzichten, stattdessen auf Scheingetreide wie Buchweizen, Quinoa und Amarant ausweichen. Hafer, Quinoa oder Buchweizen im Müsli, Brot oder als Beilage liefern zudem wichtige Mineralstoffe und Eiweiß.

• Entzündungshemmend wirken das Spurenelement Selen (bis 400 Mikrogramm täglich) (Lachs, Champignons, Paranüssen oder Weizengraspulver), Omega-3-Fettsäuren (z. B. in hochwertigem Lein- oder Hanföl, Lachs) und antioxidative Pflanzenstoffe aus Gewürzen (z. B. Kakao, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Kurkuma – Hauptbestandteil auch im Currypulver).
Zink (bis 20 mg/ täglich) (Weizenkleie, Hafer, Eier, Brokkoli, Pilze, Putenfleisch)

• Stärken der Darmflora: z. B. Sauerkraut, Sauerkrautsaft, Joghurt, spezielle Darmbakterien. Ist die Darmflora intakt, fällt oft auch das Abnehmen leichter.

• Trinken: am besten 1,5 bis 2 Liter Wasser still, Kaffee (max. 3 Tassen!), Kräutertee (Fenchel, Kamille, Löwenzahn, Schafgarbe, Salbei).

• Löwenzahn Wirkung (Tee)
stoffwechselanregende, verdauungs- und gallenflussfördernde, harnfördernde, beruhigende, entzündungshemmende, antibakterielle, antimikrobielle, schmerzlindernde, durchblutungsfördernde Wirkung.

• Schafgarbe Wirkung (Tee)
Die Inhaltsstoffe wirken verdauungs- und gallenflussfördernd, appetitanregend, wundheilend, blutstillend, entkrampfend, zusammenziehend, antibakteriell, entzündungshemmend und schmerzlindernd.

• Auf ausreichend Vitamin D achten für eine starke Immunabwehr und Verstoffwechselung von Calcium. Vitamin D 3 – ein Blutwert von 50 – 60 ng/ml sollten angestrebt werden

• Kontrollieren des Eisenspeicherwertes/ Depoteisen (Ferritin), Eisentransport (Transferrin) sowie Vitamin B12
Wichtig zu wissen: 2 von 3 Schritten der Herstellung der Schilddrüsenhormone sind eisenabhängig.

• Soja steht im Verdacht, Schilddrüsenhormone im Darm zu binden so dass auch hier zu wenig Schilddrüsenhormon zur Verfügung stehen. 2 EL Soja sind hier bereits kritisch.

• Die Bildung von Serotonin wird bei Hashimoto auch oft reduziert. Daher gibt es häufig falsch diagnostizierte Depressionen, die sich dann als Hashimoto entpuppen. Hier helfen Bananen und Nüsse.

• Medikamente mit Acetylsalicylsäure meiden, z.B. Aspirin, da dieses kontraproduktiv zu den Schilddrüsenhormonen ist.

• Lediglich größere Mengen an Jod (z. B. in Form von Jodid-Tabletten oder durch Röntgenkontrastmittel) können Hashimoto-Thyreoiditis verstärken und sollten deshalb vermieden werden. Eine Zufuhr bis zu 200 Mikrogramm pro Tag sind in aller Regel unbedenklich – eine übliche Menge, die in etwa mit der Nahrung erreicht wird. Je nachdem wie stark die Erkrankung bereits ausgeprägt ist, kann es sogar sinnvoll sein, Jod in geringen Mengen einzunehmen. Dies entscheidet je nach Blutausgangswerten der Arzt.

• Blutwerte: Die meisten Patienten fühlen sich dann bei einem Wert nahe einer Schilddrüsenüberfunktion wohl. Deshalb streben wir meist einen niedrigen TSH-Wert an. T3 und T4 sollten dabei aber im (oberen) Normbereich bleiben. Außerdem muss auf das Auftreten von Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion wie z. B. Herzjagen geachtet werden. Quelle: https://www.lunow.de/…/hashimoto-thyreoiditis-schilddruesen…
Eine regelmäßige Blutwertkontrolle (alle 6 Monate) ist anzuraten.

• Bewegung! Täglich mindestens 30 Minuten an der frischen Luft spazieren gehen.
Eine weitere Möglichkeit:

• Intervallfasten Sie mindestens 14 Tage lang – wenn Sie gut damit klarkommen, gern auch dauerhaft: über Nacht 16 Stunden Pause lassen zwischen Abendessen und der ersten Mahlzeit des Tages (zuckerfreie Getränke wie Wasser (still), Tee, (in Maßen schwarzer Kaffee sind erlaubt), nur zwei Mahlzeiten pro Tag essen.
Beispiel 7.30 Uhr Frühstück – 12.30 Mittagessen – PAUSE
Beispiel 2: PAUSE – 12 Uhr Mittagessen – 18 Uhr Abendessen
Wirkung: Normalisierung Insulinsensitivität, entzündungshemmend, vermehrte Ausschüttung des Hormons HGH -Anti Aging für die Zellen;
senkt Triglyceride im Blut, reduziert negativen Stress, senkt das Bauchfett, Leistungssteigerung des Gehirns, senkt den Blutdruck, wirkt reinigend.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen.

Eure Alexandra von derfamilientisch.de

Unsere Darmflora

Was hat die Darmflora mit unserem Gewicht zu tun?

In der menschlichen Darmflora wuseln 10-100 Billionen Darmbakterien.
Sie regeln die Nährstoffaufnahme. Sie schützen sie uns vor unerwünschten Eindringlingen und regulieren auch das Immunsystem.

Wer kennt nicht den Satz – unser Immunsystem liegt im Darm?

An den Wänden unseres Darms leben Billionen von Mikroorganismen.
Die meisten von ihnen fördern unsere Gesundheit, doch es gibt auch schlechte unter ihnen.
Die Bakterien in unserem Darm leben in einem ökologischen Gleichgewicht.
Wird das ökologische Gleichgewicht durch Medikamente oder schlechte Ernährung gestört, geraten die Darmbakterien unter Stress und das mikrobielle Ökosystem in unserem Körper gerät ins Wanken. Das kann der Beginn vieler Erkrankungen sein, z. B. Diabetes mellitus, Nahrungsmittelintolleranzen oder Allergien.

Bakterielle Dysbalance

Für gezielte Untersuchungen zur Wirkung ausgewählter Bakterien des Mikrobioms gibt es schon zahlreiche Beispiele und Untersuchungen.
So konnte eine Studie mit 50.000 Kindern nachweisen, dass jede Antibiotikatherapie bis zu zehn Prozent der etwa 500 Bakterienarten vollständig eliminiert.
Am anderen Ende des Lebens verfügten 70- bis 75-jährige Menschen nur mehr über 50 bis 80 verschiedene Bakterienarten, wie Forscher festgestellt haben.
Bei einer – weshalb auch immer – reduzierten Darmflora werden gewisse für unseren Organismus wichtige, nicht unbedingt lebensnotwendige Funktionen nicht mehr erfüllt, z.B. die Förderung der Produktion von Immunzellen.
Eine Dysbalance im Mikroorganismengefüge kann aber auch ein Stolperstein am Weg zum Wunschgewicht sein. Neue wissenschaftliche Studien belegen, dass bei übergewichtigen Personen bestimmte Bakterien im Darm häufiger vorkommen als bei Normalgewichtigen. Das betrifft insbesondere die zwei großen Gruppen Bacteroidetes und Firmicutes. Idealerweise sind diese im Verhältnis 1:1 vorhanden.
Bei Menschen mit Übergewicht haben Untersuchungen gezeigt, dass die Firmicutes stark überwiegen.
Dieses Ungleichgewicht beeinflusst auch den Prozess der Nahrungsverarbeitung. Firmicutes holen aus dem Essen jede einzelne Kalorie heraus, diese unbewusste, „versteckte“ Aufnahme von Kohlenhydraten kann eine bis zu zwölf Prozent erhöhte Kalorienmenge pro Tag ergeben.
Die bisherigen Erkenntnisse legen nahe, dass die Wiederherstellung des Gleichgewichts von Bacteroidetes und Firmicutes eine Änderung des Gewichts bewirken kann.

Probiotika oder Präbiotika – wo liegt der Unterschied

Probiotika enthalten lebende Mikroorganismen. Bei den verwendeten probiotischen Kulturen handelt es sich meist um Milchsäurebakterien, dazu zählen die sogenannten Bifidobakterien oder Laktobazillen. Auch in herkömmlichen Lebensmitteln kommen Bakterienkulturen zum Einsatz, z. B. in Joghurt, Käse oder Buttermilch. Doch sie erreichen nur in geringer Zahl den Darm. Denn der saure Magen hat einen ph-Wert von nur 1-1,5 und vernichtet somit die Bakterienstämme. Anders bei probiotischen Kulturen. Sie überleben die Magenpassage in deutlich höherer Zahl. Im Dickdarm angelangt, wirken sie sich positiv auf die Darmflora aus.

Weniger bekannt sind Präbiotika. Dabei handelt es sich nicht um zugesetzte Bakterienstämme, sondern um integrierte Bestandteile bestimmter Nahrungsmittel. Genauer gesagt sind Präbiotika Ballaststoffe. Die Darmflora verdaut die Ballaststoffe nicht. Stattdessen verändern Präbiotika die Zusammensetzung und Aktivität aller Bakterien im Darm. Gute Darmbakterien, z. B. Bifidobakterien und Laktobazillen, können sich vermehrt ansiedeln, während unerwünschte Darmbakterien reduziert werden.
Die bekanntesten Präbiotika sind Inulin, Fructo-Ologosaccharide (FOS), Galacto-Oligosaccride (GOS) und Lactulose. Inulin und FOS kommen in zahlreichen pflanzlichen Lebensmitteln vor. Dazu zählen Chicoree, Artischocken, Lauch, Spargel und Zwiebeln und das Wurzelgemüse Topinambur.

(Quelle Omnio-Biotic, Kochrezept)

 

Zwischen Essen und Ernährung können Welten liegen

Zwischen Essen und Ernährung können Welten liegen

Noch nie haben wir uns so gut ernährt wie heute. Es gibt 3 goldenen Regeln, die eine gesunde Ernährung ausmachen.
1. Abwechslungsreich essen, langsam essen, nicht über den Hunger hinaus essen.
2. Selten Fertigprodukte verwenden oder Fast Food verzehren
3. Möglichst oft selbst kochen – mit frischen Produkten
Heute ist es allerdings so, dass fast jeder selbst ein Diätspezialist ist. Viele wissen welche Zutat wieviel Kalorien hat, wieviel Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate.
Alles wird eifrig in Apps abgespeichert, die den Kalorienbedarf checken.
Es blinkt stdl. das Handy – was uns ans Trinken erinnern soll.
Noch nie war unser Bewusstsein für das richtige Essen, das zu einem guten Leben gehört, so ausgeprägt.
Man ist – was man isst.
85 Prozent der Bevölkerung ist der Meinung -laut Studien- zu wenig Obst und Gemüse zu verzehren. Also wird sich angestrengt im hektischen Alltag hier etwas zu ändern. Wir trinken Smoothies und entscheiden uns in der Mittagspause für Salat – anstelle von dem leckeren Hähnchengeschnetzelten das uns so anlacht.
Zwang macht Genuss unmöglich – ein schlechtes Gewissen ebenso.
Wir essen grundsätzlich lieber gesund als lecker – zeigen aktuelle Studien.
Gesund ist wunderbar – nur sind es verkopfte Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Das angestrengte Nachdenken über die Ernährung – macht weder schlank noch fit. Und ich sag es immer und immer wieder. Jeder Mensch ist individuell. Wir sollten wieder mehr unseren Sinnen folgen und essen. Anschauen, schmecken, riechen – mit Genuss.
Auf das Bauchgefühl vertrauen – denn der Bauch ist unser bester Ratgeber. Gelüste haben auch ihren Sinn. Unser Kopf kann nämlich abspeichern – wo er etwas findet – welches Vitamin oder Spurenelement wo versteckt ist.
Deshalb – gebt euren Gelüsten auch mal nach. Folgt ihnen – nicht immer – aber immer öfter.
Den Essen ist so individuell wie jeder von uns.
Eure Alexandra

 

Alles Latte oder was? Alternativen

Alles Latte oder Was?

Hachja wer liebt es nicht? Arbeit getan ein leckerer Cappuccino oder einen leckeren Latte Macchiato?
Aber wusstet ihr z.B. das Milch euch ’sauer macht – von den Kalorien mal ganz abgesehen?
Eine wundervolle Möglichkeit die Kuhmilch zu ersetzten ist Mandelmilch. Ein Bruchteil der Kalorien, frei von Laktose, Cholesterin oder Gluten. Reich an Calcium, Vitaminen und anderen Mineralstoffen plus den Vorteil, dass sie basisch auf den Körper einwirkt
Wusstet ihr z.B. auch, dass Hashimoto Patienten keine Sojaprodukte oder SojaMilch zu sich nehmen sollten? Sie binden die Schilddrüsenhormone im Darm die Phytohormone sind hier zwar von Vorteil – sollten aber anders ersetzt werden.
Oder ein Esspresso nach dem Essen die Fettverdauung anregt?
Wer kein Kaffeejunkie ist kann Kaffee wunderbar verwenden, um den Darm einen kleinen Tritt in den Hintern zu geben aber bitte nicht mehr wie 3 Tassen am Tag – Kaffee macht ’sauer‘- und das Koffein verbleibt 3 bis 4 Std. im Körper.
In diesem Sinne alles Latte oder was – bis ganz bald ihr Lieben
Eure Alex vom Familientisch.de

 

Artikel zum Thema Essen

Ein schöner Artikel zum Thema Essen

Etwas was ganz viele wieder lernen müssen. Genuss am Essen. Essen nicht als Feind zu betrachten, sondern als Wunderwerk der Natur. Essen was uns gut tut, uns gesund sein lässt. Ausgeglichenen, fit, motiviert. Da hilft kein Shake. Keine Tablette. Man muss Essen neu entdecken. Sich Zeit nehmen. Man muss lernen auf seinen Körper und Bedürfnisse zu hören… Hach ja ❤ Essen ist schön und ein Genuss und das richtige Essen kann uns in ein wunderbares Gleichgewicht bringen ❤ und genau das gebe ich auch meinen Kindern weiter

 

Abnehmwerbung und ihr Versprechen

Da sind sie wieder die Abnehmwerbungen und Versprechen zum 1.1 – wusstet ihr eigentlich, dass der optimale Start für ein neues Ernährungsbewusstsein Ende Februar Anfang März ist? Und nicht der Jahreswechsel? Hier befinden wir uns noch im ‚körperlichen und geistigen Winterschlaf‘.
Mit welcher Diät nehm ich den nun dauerhaft ab?
Na mit einer Ernährungsumstellung, die den persönlichen Lebensstil und Vorlieben entspricht.
Wer eine kleine Zuckerschnute ist – wird Low Carb nicht lange durchhalten. Wer gerne ein saftiges Steak isst, wird kaum lange vegan essen – und wer ständig Hunger hat, der wird mit einer Smoothie Detox Kur nicht glücklich.
Wir sind oft alle ganztags ausser Haus, hetzen von Termin zu Termin – oft wird daher abends warm gegessen – und klar mit Familie daheim nehme ich auch Rücksicht auf deren Vorlieben.
Die beste Basis für eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist daher für mich das Clean Eating. Alles wird mit frischen Zutaten zubereitet. Man weiss genau, was im Essen steckt. Das bedeutet keine Fertigprodukte oder Fast Food. Nicht mehr als 3 Mahlzeiten, ohne snacken, ausreichend Essenpausen, Wasser als Standard Durstlöscher (ohne Blubb perfekt für den Säure-Basen-Haushalt) und jaaa auch Bewegung gehört dazu ❤
Für ein besseres Ich Gefühl

Auf geht’s in ein gesundes neues Jahr

 

Bist du Schema F für XY

Bist du Schema F für XY⁉️

In meiner Praxis erlebe ich fast täglich, dass immer mehr Menschen verlernen sich zu ernähren, zu Essen mit Genuss, mit Zeit, mit Liebe.
Essen als das zu sehen was es ist – nicht nur etwas Notwendiges. Sondern- das es uns am Leben erhält, uns nährt, mit allem versorgt – was unser wundervoller Körper braucht.
Falsche Ernährung kann nicht nur dick machen – es kann uns krank machen – oder Krankheiten verstärken.
Durch Medien erhalten wir immer neue Informationen, neue Diäten, neue Lebens- Essverhaltensvorschläge. Perfekt. Frau und Mann wollen etwas für sich tun. ABER im heutigen hektischen Leben möglichst wenig Zeit investieren und möglichst flott Erfolge sehen.
Schema F für XY beginnt. Es ist aber für die breite Masse bestimmt.
Bist du Schema F – bist du XY?
Und was kommt danach?
Wir sind alle individuell. Individuell und jeder auf seine Weise schön. Keiner Muss Schema F folgen und unbedingt in Gr 36/38 passen. Das Wichtigste ist gesund zu sein und mit sich im Einklang zu leben.
Dank den Medien und Schema F für XY habe ich Patienten. Warum?
Weil viele von ihnen lernen müssen wieder zu Essen.
Ja zu Essen und zwar das was IHNEN gut tut. Die Angst vor Nahrungsmittelbestandteilen zu verlieren. Individuell für sich zu entscheiden.
Viele wissen auch über ihre Grunderkrankungen nicht im geringsten Bescheid -was tut mir gut – und warum vertrag ich genau das nicht. Was verstärkt mein Beschwerdebild, was verschafft mir Linderung?
Absurderweise spüren viele instinktiv was gut tut und was nicht. Aber die Medien preisen doch genau das jetzt an – das es so gut ist! Dann muss es doch auch gut für mich sein?! Dann muss es mich doch auch glücklich machen und zum Erfolg führen.
Ihr Lieben seht euch und euren Körper – den ihr habt – als Geschenk an. Seid gut zu ihm – seid gut zu Euch. Wir können ihn nicht ersetzten und er wird uns ein Leben lang begleiten.
Keiner von euch ist Schema F.
Habt Freude an den Köstlichkeiten, die uns die Natur schenkt. Nehmt euch Zeit, für einen doch so wichtigen Bestandteil eures Lebens.
Hört auf Euch und Euren Körper
Eure Alexandra von derfamilientisch.de